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Second Monday: Kulturelle Reise um die Welt

Beim Second Monday der TU Dortmund treffen sich Studierende aus aller Welt und allen Studienrichtungen: Sie kochen, spielen oder reden miteinander und lernen dabei neue Kulturen, Traditionen und Freunde kennen. Ganz nebenbei verbessern sie ihre Deutsch- und Englischsprachkenntnisse. Ein super Mittel gegen Einsamkeit und Heimweh!

von: Lisa Tüch

Indischer Abend beim Second Monday © Tüch/DAAD
Indischer Abend beim Second Monday . © Tüch/DAAD

Heute wird es sportlich beim Second Monday: Sommerspiele! In bunt zusammengewürfelten Teams treten internationale und deutsche Studierende in drei Disziplinen gegen einander an. Dabei geht es um Beweglichkeit, Teamfähigkeit und Schnelligkeit. Zu sommerlicher Musik wird zum Beispiel Limbo getanzt. Zur Stärkung gibt es Grillwürstchen, Brötchen und Gummibärchen.

Abwechslungsreiches Programm: Vom Kochabend bis zur Weihnachtsfeier

Beim Second Monday der TU Dortmund kommen Studierende aus der ganzen Welt zusammen: Iran, Jemen, USA, Nigeria, Chile und viele weitere. So fällt es leichter, Freunde in der neuen Heimat zu finden. Damit die Sprache kein Hindernis darstellt, wird alles auch auf Englisch erklärt. Katrina Brown und Rhiannon Ragland – zwei Gaststudierende aus den USA – finden das Konzept super: „Besonders wenn man die Sprache nicht spricht, kann man sich im Ausland einsam fühlen. Deswegen ist der Second Monday eine tolle Möglichkeit sich einzubringen.“

Spaß bei den Wasserspielen © Tüch/DAAD
Spaß bei den Wasserspielen . © Tüch/DAAD

„Hier fällt es leichter, sich zu vernetzen und andere Menschen kennenzulernen. Man hat Spaß miteinander und lernt auch Menschen außerhalb seines Studienganges kennen“, erklärt Julia Schlagge, Fachschaftsmitglied der Fachschaft SoWi/Sachunterricht. Jeden zweiten Montag im Monat organisieren die Internationalen Fachschaften einen solchen multikulturellen Abend. Das Angebot ist vielfältig: Vom indischen Kochabend bis zur Theateraufführung ist alles mit dabei. Auch Feiertage wie Ostern, Karneval und Weihnachten werden zusammen gefeiert.

Doch heute steht Sport auf dem Programm. Beim Wasserspiel muss möglichst viel Wasser von einem Eimer in den anderen Eimer transportiert werden und das nur mit Hilfe eines kleinen Trinkbechers. Gut, dass das Wetter mitspielt – denn nicht alles Wasser landet wieder im Eimer.

Viele Studierende kommen regelmäßig

Im Durchschnitt nehmen etwa 40 Studierende teil und viele von ihnen kommen immer wieder: Der 22-jährige Bassam Haithm aus dem Jemen nimmt regelmäßig an den Veranstaltungen teil, denn hier kann er mit den anderen Studierenden Spaß haben, reden und dabei sein Deutsch und Englisch verbessern. „Außerdem kann ich Neues lernen. Beim Theaterabend haben wir zum Beispiel Spiele gespielt, die ich nicht kannte.“

Grillen beim Second Monday © Tüch/DAAD
Grillen beim Second Monday . © Tüch/DAAD

Auch der 26-jährige Saptarshi Mandal kommt so oft wie möglich. Er interessiert sich sehr für verschiedene Kulturen: „Ich versuche, Menschen aus allen Ländern kennenzulernen. Beim Second Monday ist die Qualität des Austausches super. Es gibt spaßige Spiele und leckeres Essen. Ich erhoffe mir eine weltoffenere Perspektive.“ Bei einem indischen Kochabend bringt er mit seinen indischen Kommilitonen allen internationalen Studierenden seine Kultur näher. Gemeinsam kochen sie Chapatti, ein typisches indisches Essen.

Unterstützung vom Referat Internationales

Nicht nur die internationalen Studierenden sind von dem Angebot begeistert. Auch die Fachschaften profitieren von ihrem ehrenamtlichen Engagement, sagt Nils Raulf, Fachschaftsvorsitzender der Fachschaft SoWi/Sachunterricht: „Hier können wir eigene Ideen verwirklichen und Eigenschaften wie Teamfähigkeit und Organisationstalent werden gefördert.“

Unterstützt werden die Fachschaften vom Referat für Internationales. Es hilft bei der Planung und Durchführung der Second Mondays und fördert das Projekt finanziell. Außerdem informiert das Referat Internationales auf seiner Website über die nächste Veranstaltung und lässt die Werbeflyer drucken, die die Fachschaften auf dem Campus verteilen.

Vielleicht hältst auch du bald so einen Flyer in der Hand. Aber auch ohne Flyer kannst du zum Second Monday in das Internationale Begegnungszentrum der TU Dortmund kommen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmelden brauchst du dich auch nicht. Alle Studierende – ob international oder deutsch – werden hier mit offenen Armen empfangen.