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International Night of Music: Über Musik zu neuen Freunden

Wenn du Spaß am Musik machen oder Singen hast und neugierig darauf bist, neue Leute kennenzulernen, ist die „International Night of Music“ der Universität Hamburg genau das Richtige für dich.

von: Florian Schubert

Probe am Piano © Oh, Schubert/DAAD
Probe am Piano . © Oh, Schubert/DAAD

Zweimal im Jahr wird es voll bei PIASTA, dem Programm für Internationale Studierende und Alumni an der Universität Hamburg. Dann veranstalten Studierende hier die „International Night of Music“, ein Konzert mit Musik aus aller Welt. Bis zu diesem Auftritt ist es jedes Semester ein interessanter, lustiger und manchmal auch ein bisschen anstrengender Weg. Mitmachen kann jeder Studierende der Universität Hamburg. Neue Freunde aus vielen Ländern und Spaß bei den Proben sind garantiert!

Nette Menschen aus der ganzen Welt

„Es geht nicht darum, professionell zu sein, sondern um den Spaß an der Musik!“ So beschreibt Leiterin Julie das Projekt. Es soll vor allem darum gehen, dir die Möglichkeit zu geben, über die Musik andere Menschen und andere Länder kennenzulernen.

Ein Auftritt bei der
Ein Auftritt bei der "International Night of Music" . © Oh, Schubert/DAAD

„Die Musikgruppe ist für mich eine Möglichkeit gewesen mit Leuten in Kontakt zu kommen, die mir durch Musik ihre Heimat vorgestellt haben. Außerdem ist es mir eine Freude gewesen, Italien zu vertreten“, erzählt Martina, die aus der Nähe von Venedig kommt. Auch Xie „Andy“ aus China ist schon seit ein paar Semestern dabei. Julie kannte er aus dem Wohnheim und durch eine Mail wurde der Masterstudent auf das internationale Bandprojekt aufmerksam. Als Austauschstudent hat er sich manchmal noch etwas alleine gefühlt. „Ich singe gerne und denke ich bin darin auch gar nicht so schlecht. Es war also eine gute Gelegenheit, mit Spaß an der Musik, gleichzeitig neue Leute kennenzulernen“.

Vor allem steht das Knüpfen von Kontakten zu anderen Studierenden im Vordergrund. Aber hier hört das Projekt noch nicht auf: Viele Bandmitglieder sind Freunde geworden und treffen sich auch außerhalb der Proben. Gemeinsame Ausflüge oder Grillabende sind keine Seltenheit bei den Bandmitgliedern.

Das Publikum © Oh, Schubert/DAAD
Das Publikum . © Oh, Schubert/DAAD

Musikalische Reise um die Welt

Von russischen Volksliedern bis hin zu japanischen Rockballaden und koreanischer Popmusik hat die Gruppe schon viele verschiedene Genres kennengelernt. „Es war mir ebenfalls eine Freude in Fremdsprachen wie finnisch oder koreanisch zu singen, die ich vorher nicht kannte“, erzählt Martina aus Italien weiter. „Letztes Jahr haben wir zusammen mit einer Koreanerin ‚Gangnam Style‘ gesungen, das war lustig, weil sie uns auch den Inhalt und den Hintergrund des Liedes erklären konnte“, erinnert sie sich.

Natürlich geht es in einer Band darum, Musik zu machen, aber hier steht der Spaß im Vordergrund. Solange du gerne singst oder dein Instrument spielst, kannst du mitmachen, egal wie gut du bist.

Spaß bei den Proben © Oh, Schubert/DAAD
Spaß bei den Proben . © Oh, Schubert/DAAD

Spaß bei den Proben

Zu Beginn des Semesters versammeln sich meist bis zu zwanzig Studierende aus Deutschland und allen Teilen der Welt. In den ersten Proben „soll jeder die Möglichkeit bekommen, Lieder vorzustellen, die er oder sie gerne singen möchte. Wir entscheiden dann zusammen, ob wir es als Gruppe singen“, erklärt Julie. Diese Proben seien schon für ihren etwas chaotischen Ablauf bekannt, verrät die Leiterin mit einem Augenzwinkern.

Die Fakten

Das Projekt dauert jeweils ein Semester und beginnt immer einige Wochen nach Vorlesungsbeginn. Wo genau, erfährst du in einer E-Mail, die du von Julie nach deiner Anmeldung bekommst. Sonntags triffst du dich mit den anderen, um zusammen an den Liedern zu arbeiten, die die Gruppe ausgesucht hat. Es bleibt viel Platz zum Experimentieren, um zum Beispiel aus einem Rocksong eine Ballade zu machen, oder neue Instrumente auszuprobieren.

Mitmachen lohnt sich also auf jeden Fall! Das Projekt wird jedes Jahr auf der „Piasta International Welcome Week“ vorgestellt. Dort erfährst du auch, wie du dich anmeldest.