Strategie mit drei Zielsetzungen


Seit 1925 hat sich der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) als einer der größten Organisationen zur Förderung des internationalen Austauschs etabliert. Dem DAAD gehören über 230 Hochschulen und 120 Studierendenschaften an.

DAAD Hauptgebäude, Bild: Steuer/DAAD
DAAD Hauptgebäude, Bild: Steuer/DAAD
Der DAAD ist eine gemeinsame Einrichtung der deutschen Hochschulen mit der Aufgabe, die akademischen Beziehungen mit dem Ausland vor allem durch den Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern zu fördern. Seine Programme sind in der Regel offen für alle Fachrichtungen und alle Länder und kommen Ausländern wie Deutschen gleichermaßen zugute.

Daneben unterstützt der DAAD die internationalen Aktivitäten der Hochschulen durch eine Reihe von Dienstleistungen. Dazu zählen Informations- und Publikationsprogramme, Marketing, Beratungs- und Betreuungshilfen und eine zunehmende Zahl institutioneller Programme, die auf eine stärkere Internationalisierung und weltweite Attraktivität der deutschen Hochschulen zielen. Schließlich wirkt der DAAD beratend an der Gestaltung der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik, der nationalen Hochschulpolitik und der Entwicklungspolitik mit.

Der DAAD will Wandel durch Austausch bewirken: neue wissenschaftliche Erkenntnisse helfen bei der Bewältigung globaler Herausforderungen, Kooperation trägt zu politischem und sozialem Fortschritt bei, Austausch führt zur Verständigung zwischen Völkern und Individuen.

Der DAAD verfolgt seine Ziele vor allem auf drei Wegen:

I. Stipendien für die Besten:

Vergabe von Stipendien an die besten deutschen und internationalen Studierenden und Wissenschaftler, die sich in anspruchsvollen Auswahlverfahren als besonders leistungsfähig erwiesen haben und Verantwortung übernehmen wollen;

II. Weltoffene Strukturen:

Schaffung von Hochschulstrukturen im In- und Ausland (von internationalen Studiengängen über bilaterale Hochschulgründungen bis zu fachlichen Netzwerken), die internationale Qualifizierung, Mobilität und Dialog ermöglichen und dadurch die Qualität von Forschung und Lehre verbessern;

III. Wissen für Wissenschaftskooperationen:

Systematisierung, Weiterentwicklung und Bereitstellung des Wissens, das der DAAD durch seine Arbeit und mit seinem Netzwerk über die Bildungskulturen und Wissenschaftssysteme weltweit erwirbt und das für die Gestaltung international erfolgreicher Kooperationen benötigt wird.

Der DAAD hat darüber hinaus besondere Aufgaben zur Förderung der europaweiten Mobilität im Bereich Bildung und Beruf übernommen. Für das EU-Programm ERASMUS fungiert der DAAD als sogenannte „nationale Agentur“. Für ERASMUS Mundus, Europass, TEMPUS/EU-Drittland-Kooperationen und den Bologna-Prozess hat der DAAD die Aufgabe einer nationalen Beratungsstelle übernommen.

Link: www.daad.de