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Wirtschafts- und Sozialwissenschaften: Vielfältige Berufsmöglichkeiten

Für ein Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften solltest du gute Mathematik- und Statistikkenntnisse mitbringen. In den Wirtschaftswissenschaften ist Internationalität sehr wichtig. Als Wirtschaftswissenschaftler ist es oft entscheidend, wie viel internationale Erfahrung du vorweisen kannst. Als Sozialwissenschaftler solltest du gute Methodenkompetenz haben.

von: Redaktion

Lehrveranstaltung © Ziegert/DAAD
Lehrveranstaltung . © Ziegert/DAAD

Vielfalt der Studiengänge

Das Spektrum der wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge hat sich in den letzten Jahren stetig erweitert. Neben den „klassischen“ Fächern wie Volkswirtschaftslehre (VWL), Ökonomie und BWL sind neue Fächer hinzugekommen, wie internationales Handels- und Dienstleistungsmanagement, internationaler Vertrieb und Marketing oder Supply-Chain-Management. Daneben gibt es Studiengänge mit Bezug auf bestimmte Branchen, wie Sport, Tourismus, Gesundheit oder Medien. Studiengänge, wie das Wirtschaftsrecht oder die Wirtschaftspsychologie, bilden Schnittstellen zu anderen Fachdisziplinen.

Internationalität ist im wirtschaftswissenschaftlichen Studium sehr wichtig. Du bearbeitest internationale Fragestellungen, trainierst Fremdsprachen und absolvierst Praktika und Teile des Studiums im Ausland.

In unserer Studiengangsdatenbank findest du Studiengänge der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Voraussetzungen

Die Anforderungen in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sind:

  • gute Deutschkenntnisse
  • Gute Englischkenntnisse
  • Interesse an der Erklärung und Gestaltung wirtschaftlicher und sozialer Prozesse
  • analytische Fähigkeiten
  • grundlegende IT-Kenntnisse
  • ausreichende Mathematik- und Statistikkenntnisse

Oft können sich die mathematischen Lehrveranstaltungen und Prüfungen in den Anfangssemestern als „Stolpersteine“ erweisen, also unerwartet schwierig sein.

Berufsaussichten und Gehälter

Die Berufsmöglichkeiten von Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern sind sehr vielfältig. Jedes größere Unternehmen beschäftigt Betriebswirte. Laut der Bundesagentur für Arbeit (BA) bist du als erfolgreicher Absolvent sowohl für operative als auch für strategische Aufgaben gefragt: „Sie arbeiten als Fachkräfte in den Bereichen Vertrieb, Marketing, Logistik, Controlling, Finanz- und Rechnungswesen, Buchhaltung oder Personalwesen. Gute Chancen hast du auch, wenn es um die Besetzung von Stellen der Geschäfts-, Geschäftsbereichs- oder Projektleitung sowie um Anstellungen als Assistenten der Geschäftsführung oder des Vorstands geht.

Wirtschaftswissenschaften

Als Wirtschaftswissenschaftler ist es oft entscheidend, wie viel internationale Erfahrung du vorweisen kannst. Auch immer mehr kleine und mittlere Unternehmen sind international vernetzt und bauen auf Fremdsprachenkenntnisse. Auch Soft Skills sind sehr wichtig, wie Rhetorik, Präsentationstechnik, Verhandlungsführung oder Organisationtechniken. Diese Zusatzqualifikationen kannst du dir auch noch während des Studiums aneignen, zum Beispiel mit Engagement außerhalb der Hochschule, wie ehrenamtlicher Arbeit.“

Sozialwissenschaften

Für Sozialwissenschaftler gibt es - ähnlich wie bei Geisteswissenschaftlern - kein klassisches Berufsfeld. Das kann den Berufseinstieg zu einer schwierigen Phase machen. Mit Eigeninitiative findest du aber Wege in die unterschiedlichsten Branchen und Unternehmensbereiche. Als Sozialwissenschaftler solltest du gute Methodenkompetenz haben. Das betrifft zum Beispiel die quantitativen Methoden, die stark an Bedeutung gewonnen haben. Damit hast du gute Chancen in der Markt- und Meinungsforschung.