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Naturwissenschaften und Mathematik: Sehr gute Berufsaussichten für gefragte Technologieexperten

Das Angebot an Studiengängen in Bereich Mathematik und Naturwissenschaften ist sehr breit. Es gibt immer mehr interdisziplinäre Fächer. Teamfähigkeit ist eine wichtige Eigenschaft für Naturwissenschaftler. Die Berufsaussichten sind sehr gut, denn Deutschland will seinen Erfolg als Wirtschaftsstandort sichern.

von: Redaktion

Baumrindenmessung - Umweltforschung an der TU Kaiserslautern © Wenzel/DAAD
Baumrindenmessung - Umweltforschung an der TU Kaiserslautern . © Wenzel/DAAD

Studienangebot

Der Großteil der Studiengänge der Naturwissenschaften und Mathematik wird an Universtäten angeboten. Die Bachelorstudiengänge in der Mathematik, den Naturwissenschaften und der Informatik werden meist als „Ein-Fach-Bachelor“ angeboten. Dabei ist das Studium auf ein einzelnes Fach fokussiert.

An einigen Universitäten kannst du aber auch Studienprofile mit mehreren Fächern bilden. Dabei kannst du ein naturwissenschaftliches mit einem geistes- oder sozialwissenschaftlichen Fach kombinieren. Wenn du später als Lehrer für Biologie, Physik, Mathematik, Chemie, Informatik oder Geografie arbeiten willst, musst du mindestens zwei Unterrichtsfächer parallel studieren.

Die Übergänge von den Natur- zu den Ingenieurwissenschaften sind oft fließend. Zunehmend entstehen auch neue Forschungsfelder aus mehreren Disziplinen: Neue eigenständige Studiengänge wie Biochemie, Molecular Life Science, Bioinformatik und Genomforschung, Biomathematik, Umweltchemie, Nano Science oder Geoinformatik sind nur einige Beispiele.

An deutschen Hochschulen gibt es über 2.500 Studiengänge in der Fächergruppe Naturwissenschaften und Mathematik, davon über 200 englischsprachige Masterstudiengänge. In unserer Datenbank findest du Studiengänge der Naturwissenschaften und Mathematik.

Voraussetzungen

„Es ist heute mehr als der reine Fachwissenschaftler gefragt. Naturwissenschaftler müssen in interdisziplinären Teams zusammenarbeiten und generell in komplexen Strukturen denken“, erklärt Kolja Briedis vom HIS-Institut für Hochschulforschung (HIS-HF). Folgende Qualifikationen solltest du mitbringen für ein Studium der Naturwissenschaften:

  • analytische Fähigkeiten
  • ogisches Denken, Neugier, Zielstrebigkeit, Belastbarkeit
  • mathematisches Verständnis
  • gutes Vorwissen in Mathematik
  • Teamfähigkeit

MINT-Initiative

Der künftige Erfolg des Wirtschaftsstandortes Deutschland ist abhängig von genügend Nachwuchs in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik („MINT“). Das Fehlen qualifizierter Fachkräfte ist ein strukturelles Problem, das als Wachstums- und Innovationsbremse einen hohen Wertschöpfungsverlust für die deutsche Volkswirtschaft verursacht. Das Ziel der MINT-Initiative ist es, junge Menschen für die MINT-Fächer zu begeistern und den qualifizierten Nachwuchs zu sichern.

Berufsaussichten und Gehälter

„Der Arbeitsmarkt für Naturwissenschaftler, Mathematiker und Informatiker ist günstig. Es gibt kaum Schwierigkeiten“, informiert Kolja Briedis vom HIS-Institut. Zwar unterscheiden sich die Berufschancen der Absolventen von Fach zu Fach, aber in Deutschland gibt es eine steigende Nachfrage im gesamten Bereich. Grund ist der absehbare Mangel an qualifizierten Fachkräften in diesen Disziplinen. In Deutschland gibt es darum eine Initiative, möglichst viele junge Menschen für ein mathematisches, informatisches, naturwissenschaftliches oder technisches Studium („MINT-Studium“) zu begeistern, die „MINT-Initiative“.