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Anmeldung und Aufenthaltserlaubnis: So bekommst du eine Aufenthaltserlaubnis

Sobald du eine Unterkunft gefunden hast, musst du dich beim zuständigen Einwohnermeldeamt melden. Dort bekommst du eine Meldebestätigung. Danach musst du dich noch um deine Aufenthaltserlaubnis kümmern.

von: Redaktion

Studierende bei Beratung © DAAD
Studierende bei Beratung . © DAAD

Jeder, der in Deutschland umzieht und damit seine Adresse ändert, muss das dem Einwohnermeldeamt mitteilen – und zwar innerhalb von einer Woche. Das gilt nicht nur für Ausländer, sondern für jeden, der in Deutschland wohnt. Im Einwohnermeldeamt musst du ein Meldeformular ausfüllen. Danach bekommst du eine Meldebestätigung. Dieses Dokument musst du gut aufheben.

Für die Anmeldung im Einwohnermeldeamt brauchst du:

  • einen Pass (eventuell mit Visum) oder Personalausweis und
  • eventuell einen Mietvertrag oder eine Bestätigung des Vermieters.

Aufenthaltserlaubnis

Zusätzlich zur Meldebestätigung benötigst du noch eine Bescheinigung über dein Aufenthaltsrecht.

Studierender bei Anmeldung © Ziegert/DAAD
Studierender bei Anmeldung . © Ziegert/DAAD

Wenn du Staatsbürger eines EU-Mitgliedslandes oder von Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz bist, erhältst du bereits im Einwohnermeldeamt eine Bescheinigung über dein Aufenthaltsrecht. Manchmal musst du aber dafür noch einmal den Finanzierungsnachweis vorlegen und nachweisen, dass du krankenversichert bist.

Wenn du nicht Staatsbürger eines der oben genannten Länder bist, musst du zusätzlich zur Ausländerbehörde deines Studienortes gehen. Die Adresse erfährst du beim Akademischen Auslandsamt. Die Mitarbeiter können dir auch sagen, welche Dokumente du mitnehmen musst.

Gebühren und Dokumente

Bei der Ausländerbehörde beantragst du eine Aufenthaltserlaubnis. Für die Aufenthaltserlaubnis musst du persönlich zur Ausländerbehörde gehen. Folgende Unterlagen benötigst du:

Bei der ersten Beantragung musst du eine Gebühr von bis zu 110 Euro bezahlen. Die Verlängerung kostet bis zu 80 Euro.

Die Aufenthaltserlaubnis wird in Form eines sogenannten „elektronischen Aufenthaltstitels“ erteilt. Das ist eine Karte mit einem integrierten Chip, in dem bestimmte Daten, unter anderem dein Passfoto und deine Fingerabdrücke, gespeichert werden. Nach vier bis sechs Wochen kannst du die Aufenthaltserlaubnis persönlich bei der Ausländerbehörde abholen. Sie wird zunächst für mindestens ein Jahr und maximal zwei Jahre erteilt, kann aber verlängert werden.