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Offenburg: Sonnige Weinstadt am Rande des Schwarzwaldes

In den Bergen des Schwarzwaldes liegt Offenburg. In lockerer „badischer“ Atmosphäre kannst du hier, umgeben von Bergen und Wein, entspannt studieren. Die Wege sind kurz, das Wetter meistens gut und die Nähe zu Straßburg gibt der Stadt eine internationale Atmosphäre.

von: Florian Schubert

Auf dem Marktplatz gibt es viele Restaurants © Florian Schubert
Auf dem Marktplatz gibt es viele Restaurants . © Florian Schubert

Zahlen & Fakten

Einwohner:
57.228
Studierende:
4.577
Hochschulen:
1
Miete/Monat:
327 €
Tipp:
Ein Ausflug zum Gifizsee.
Website:
www.offenburg.de

Willkommen in Offenburg

Offenburg liegt ganz im Südwesten Deutschlands, in der Nähe des Rheins und der Grenze zu Frankreich. Du wirst hier weniger Touristen finden als in den bekannteren deutschen Städten. Die Region in der Offenburg liegt heißt Baden. Sie ist in Deutschland sehr bekannt für ihr gutes Essen, das gute Wetter und Wein. All das wirst du auch in Offenburg finden, umgeben von alten Fachwerkhäusern und engen Gassen, die den Charakter einer alten deutschen Stadt ausmachen.

Die Stadtkirche © Florian Schubert
Die Stadtkirche . © Florian Schubert

Die Stadt begrüßt dich bei deiner Ankunft am Bahnhof gleich mit ihren schönen alten Fachwerkhäusern. Der große Kirchturm der Stadtkirche zeigt dir den Weg in die Fußgängerzone der Innenstadt, die du nach etwa zehn Minuten zu Fuß gut erreichen kannst. Auf dem Marktplatz gibt es viele Cafés und Restaurants und nur ein paar Meter weiter steht das prächtige alte Rathaus.

Wenn du Lust hast kannst du auch in eine der kleinen Straßen abbiegen, dort findest du ganz bestimmt ein paar interessante Läden! „Bummeln“ in Offenburg macht auf jeden Fall viel Spaß und du findest immer etwas Kleines, was du vorher bestimmt noch nicht gesehen hast, denn die Läden gehören selten zu einer Kette, du findest sie also nirgendwo anders in Deutschland.

Zu Offenburg gehört nicht nur die Stadt selbst, die unter anderem als Medienstandort bekannt ist, sondern auch einige kleine Gemeinden, die du mit dem Zug oder dem Bus erreichen kannst. Hierzu gehört zum Beispiel Gengenbach, hier liegt ein weiterer Campus der Hochschule Offenburg.

Leben in Offenburg

In Offenburg kannst du bequem alles zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen. Zum Campus, der im Ortsteil Gengenbach liegt, kommst du mit dem Zug in etwa zehn Minuten. Auf dem Weg dorthin kannst du die schöne Landschaft der Ortenau genießen, in der Offenburg liegt.

Mein Tipp

An einem heißen Sommertag zusammen mit Freunden an den „Gifizsee“ fahren. Am Tag kannst du dich gut abkühlen, und am Abend vielleicht noch eine kleine Party feiern.

Wein ist in Offenburg sehr wichtig, das merkst du schnell, denn auf dem Weg zur Uni siehst du die Reben an den Berghängen. In der Stadt selbst findet jedes Jahr am letzten Septemberwochenende das Weinfest statt. Die Winzer der Stadt präsentieren hier vier Tage lang ihre Weine auf dem Marktplatz. Dazu gibt es Musik, Essen und du kannst die verschiedenen Weine auch probieren. Am meisten Spaß macht das zusammen mit Freunden.

Wenn du in deiner Freizeit gerne Sport machst, kannst du am ersten Sonntag im September am Weinwandertag teilnehmen. Hier kannst du durch die Weinberge wandern, Weine und echtes badisches Essen probieren.

Der Rathausplatz © Florian Schubert
Der Rathausplatz . © Florian Schubert

Doch es gibt in Offenburg nicht nur Wein. Vom historischen Stadtzentrum mit seinen vielen alten Häusern gelangst du schnell in eines der kleinen Restaurants wo du süddeutsches Essen probieren oder einfach nur mit Freunden ein Bier trinken kannst. Da die Stadt nicht sehr groß ist, ist es kein Problem sich abends spontan zu treffen. Wenn es im Sommer wärmer wird, kannst du zum „Gifizsee“ fahren. Im klaren Wasser des Sees kannst du dich prima abkühlen und abends am Strand noch eine Party feiern.

Wenn du doch gerne einmal das Gefühl einer großen Stadt erleben willst, ist die französische Stadt Straßburg nicht weit. Ein Zug bringt dich in 20 Minuten dorthin.

Interview mit Vivienne aus Hong Kong

Vivienne Cheng Ho Yi ist 20 Jahre alt und studiert an der Hochschule Offenburg Betriebswirtschaftslehre.

Vivienne Cheng Ho Yi aus Hong Kong © Florian Schubert
Vivienne Cheng Ho Yi aus Hong Kong . © Florian Schubert

Warum hast du dich für Offenburg entschieden?

Erstmal ist Offenburg sehr schön. Es liegt im Schwarzwald in der Nähe von Frankreich und der Schweiz.

War das dann der Grund für deine Entscheidung?

Auch, aber meine Uni in Hong Kong hat ein Austauchprogramm mit der Hochschule Offenburg. Sie hat aber auch noch mehr Partnerschaften mit anderen Unis in Deutschland. Deswegen sind meine Freunde aus Hong Kong jetzt alle in verschiedenen deutschen Städten.

Wie hast du dich vorbereitet auf deinen Aufenthalt in Deutschland?

Ich habe erstmal Deutsch gelernt und dann habe ich meine Uni ausgewählt. Dann ging es ja erst so richtig los, ich musste viele Dokumente besorgen und mich bei der Uni bewerben. Ich musste also alle Bewerbungen schreiben und meine Kurse wählen

Hat das lange gedauert?

Ja, es hat eigentlich schon ziemlich lange gedauert. Etwa ein halbes Jahr.

Wie lange lernst du schon Deutsch?

Ich habe an der Uni in Hong Kong zwei Jahre Deutsch gelernt und der Unterricht dort war schon sehr intensiv. Ich habe dort etwa 12 Stunden pro Woche Deutsch gelernt, und das vier Semester lang.

Was sollte jemand der nach Deutschland kommt, unbedingt vorher erledigt haben?

Die Sprache lernen! Obwohl die Leute in Deutschland eigentlich alle Englisch sprechen können, fühlt es sich natürlich besser an, wenn man mit den Leuten auch auf Deutsch sprechen kann.

Was war am Anfang das schwierigste für dich in Deutschland?

Ich glaube das war die Sprache. Obwohl ich ja schon viel Deutsch gelernt hatte, war die Sprache am Anfang schwierig zu verstehen. Wenn man in Deutschland mit jemandem redet, reden sie meistens ziemlich schnell. Meine Vorlesungen sind auch alle auf Deutsch, und in meinem ersten Semester hier habe ich nichts verstanden. Aber inzwischen geht das ganz gut.

Wie finanzierst du dein Studium in Deutschland?

Ein Teil des Geldes kommt von meinen Eltern, ein Teil von einem Stipendium und einen anderen Teil zahle ich selbst.

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