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Geld und Bankkonto: Mit einem Girokonto hast du alles im Blick

Ein Girokonto ist sehr praktisch, denn so kannst du den Semesterbeitrag nach der Einschreibung überweisen, monatlich deine Miete zahlen und erhältst deinen Lohn vom Nebenjob. Von einem deutschen Konto kannst du Geld abheben, ohne Gebühren zu bezahlen. Die meisten Banken bieten kostenlose Girokonten für Studierende an. Mit einem Bankkonto bekommst du auch eine EC-Karte.

von: Redaktion

EC-Karten © Horschig/DAAD
EC-Karten . © Horschig/DAAD

Wenn du länger als ein paar Wochen in Deutschland bleibst, solltest du hier ein Girokonto eröffnen. Für Studierende ist das meist kostenfrei. Der bürokratische Aufwand hält sich sehr in Grenzen. Dafür hast du zahlreiche Vorteile: du kannst kostenfrei an vielen Geldautomaten in Deutschland Geld abheben, bargeldlos bezahlen und für regelmäßige Zahlungen – wie Miete, Kosten für die Krankenversicherung oder Telefon – einen „Dauerauftrag“ einrichten. Der Betrag wird dann jeden Monat automatisch von deinem Konto abgezogen. Wenn du in Deutschland einen Nebenjob annimmst, brauchst du in jedem Fall ein Konto hier.

Münzen und Scheine © Body n Care / pixabay
Münzen und Scheine . © Body n Care / pixabay

Es gibt zahlreiche Banken und Sparkassen, die in den Städten Filialen haben. Daneben gibt es noch eine Reihe von Online-Banken, wo alles – von der Einrichtung des Kontos bis zu Geldgeschäften – über das Internet abgewickelt wird. Bei der Eröffnung eines Bankkontos solltest du darauf achten, dass es sich bei der Bank um eine überregionale Bank oder eine Direktbank handelt. Du bist dann flexibel, wenn du beispielsweise für einen Sprachkurs oder in ein Praktikum in eine andere Stadt ziehst und musst deswegen kein neues Konto eröffnen. Das Akademische Auslandsamt berät dich bei Fragen zur Auswahl einer Bank mit besonders günstigen Konditionen für Studierende.

Eröffnung eines Bankkontos

Um ein Konto einzurichten, brauchst du normalerweise folgende Unterlagen:

Mit diesen Unterlagen gehst du zu einer Filiale der Bank und lässt dir dort ein Konto einrichten. Die Mitarbeiter der Bank helfen dir dabei. Frag am besten vorher nach, welche Unterlagen die Bank für die Eröffnung benötigt! So ersparst du dir unnötigen Stress.

Die Bankgeschäfte, zum Beispiel Überweisungen und Daueraufträge, kannst du per Online-Banking, an einem Automaten oder in einer Bankfiliale am Schalter erledigen.

Am Bankautomaten © Rainer Sturm / pixelio
Am Bankautomaten . © Rainer Sturm / pixelio

Bankkarten

Wenn du ein Bankkonto hast, bekommst du eine Karte, mit der du am Automaten Geld abheben und dir die Kontoauszüge ausdrucken lassen kannst. Diese Karte heißt „Debitkarte“. Sie wird in Deutschland aber meistens EC-Karte genannt, manchmal auch Giro- oder Maestro-Karte. Damit kannst du in Geschäften und Restaurants bezahlen. Bei der Bezahlung musst du entweder eine persönliche Identifikationsnummer (PIN) eingeben oder den Kassenbon unterschreiben.

In Deutschland werden außerdem Kreditkarten akzeptiert. Sehr verbreitet sind Mastercard, Visa und American Express. Du kannst mit ihnen sowohl am Automaten als auch am Schalter einer Bank Bargeld abheben, zahlst aber in der Regel recht hohe Gebühren. Wenn du bereits im Heimatland eine Kreditkarte hast und sie über einen längeren Zeitraum in Deutschland nutzen möchtest, solltest du das vorher deiner Bank oder deinem Kreditkartenunternehmen mitteilen. Viele Deutsche besitzen zwar ebenfalls eine Kreditkarte, doch hier ist die EC-Karte viel beliebter und wird mittlerweile fast überall als Zahlungsmittel anerkannt.