Breadcrumb

InterculturAd, oder nun wird Werbung studiert

25/09/2015 - 08:37-0 Comments by | ukraine flag

Liebe Leser-innen,
mein Name ist Daria “Dia” Tarusina, und heute fange ich mit Bloggen für Study in Germany an. Lasst uns erstmal kennenlernen! Ich bin 27 Jahre alt, komme aus der Ukraine und in einer Woche ziehe ich nach Eichstätt, wo ich mit dem Masterstudium an der Katholischen Universität beginne. In meinem Blog erzähle ich, wie ich mich für dieses Studium entschieden habe, kläre die Fragen von Unterkunft finden bis Krankenversicherung schließen, wie man einen Nebenjob findet, sich eventuell für ein Praktikum bewirbt, und vor allem, wie es eigentlich ist – in Deutschland zu studieren. Willkommen!

Seit Jahren wollte ich nicht nur etwas mit Medien machen – ich wolllte so einen Studiengang finden, wo ich meine Kreativität und Sprachkenntnisse zusammen einsetzen könnte. Reine Medien- oder Kulturwissenschaft reichte mir nicht aus. Schon im 2012 bin auf das Master Program “InterculturAd – Werbung interkulturell” an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt aufmerksam geworden. Das Studium soll das Fachwissen im Bereich “Werbung” vermitteln, und dazu ist ein Aufenthalt in Finnalnds älteste Hochschule vorgeschrieben, wo man Basics von Marketing und Bussiness zu erlernen hat. Und das “Tüpfelchen auf dem i” wäre Schwedisch als Pflichtfach!

KU/Brigitte HardtVon dem Studienplan voll begeistert bewarb ich mich um ein Stipendium für Graduierte aus Osteuropa, habe dies aber nicht bekommen, und ließ die Idee hängen, da 2013 wurde ein Wendepunkt für das ukrainische Volk und meine Heimatstadt, Donezk, in erster Linie.

Ende 2014 bewarb ich mich noch einmal für das Stipendium und parallel für das Studium in Eichstätt. Leider konnte meine Stipendienbewerbung in der ersten Runde nicht berücksichtigt werden, und ich wurde nur als Ersatzkandidatin behandelt. Dann kam aber eine Zulassung zum Studium – und da dachte ich – ich werde studieren, mit oder ohne Stipendium. Das Studium an der KU Eichstätt-Ingolstadt sah ich als logische Fortbildung und Fortsetzung meines beruflichen Werdegangs.

Tarusina_ZulassungAls Zulassungsbescheid auf meinen Tisch landete, wusste ich schon, was mein nächster Schritt sein sollte – als nicht-EU-Bürgerin musste ich das Visum beantragen. Die Liste der erforderlichen Dokumente findet man auf der Webpräsenz von Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in seiner Heimat. Du musst aber beachten, dass Du manchmal zusätzliche Unterlagen mitbringen und vorlegen sollst. Die Antragstellung lief reibungslos, ich wurde sogar von der Zahlung der Visumgebühren befreit und in etwa 3 Wochen konnte ich schon mit Sicherheit sagen – ich werde studieren.

Jetzt hatte ich die anderen Sachen zu erledigen, unter anderem, eine Unterkunft zu finden. Das kann ja eine echte Herausforderung werden!

Tags: First Steps in Germany, German Blog Post, Student Life

Comments

No Comments

(required)
(required will not be published)