7.716 Euro für ein Jahr

Bevor du dein Studium beginnst, musst du nachweisen, dass du es selber finanzieren kannst.

Geld, Bild: Wenzel/DAAD

Du brauchst also einen sogenannten Finanzierungsnachweis. Meistens musst du ihn schon beim Antrag auf ein Visum vorlegen. Du brauchst ihn aber spätestens, wenn du eine Aufenthaltserlaubnis beantragst. In der Regel wird verlangt, dass du mindestens über 7.716 Euro für ein Jahr (643 Euro pro Monat) verfügst. Dieser Betrag wird sich voraussichtlich noch um 5 Euro pro Monat erhöhen, so dass du dann mindestens über 7.776 Euro für ein Jahr verfügen musst.

Den Finanzierungsnachweis kannst du auf unterschiedliche Art vorlegen. Folgende Formen sind prinzipiell möglich:

  • Die Eltern legen entsprechende Einkommens- und Vermögensnachweise vor.
  • Jemand mit Wohnsitz in Deutschland verpflichtet sich gegenüber der Ausländerbehörde, die Kosten für dich zu übernehmen.
  • Ein Sicherheitsbetrag wird auf ein gesperrtes Konto eingezahlt.
  • Du legst eine Bankbürgschaft vor.
  • Du erhältst ein Stipendium von einem anerkannten Stipendiengeber.

Erkundige dich unbedingt bei der deutschen Botschaft in deinem Land, in welcher Form du den Nachweis erbringen musst.

Beachte: Als internationaler Studierender darfst du in Deutschland nur mit Einschränkungen arbeiten. Ein Nebenjob kann zwar dein Budget aufbessern, aber es ist praktisch nicht möglich, allein dadurch deinen gesamten Lebensunterhalt zu finanzieren.

Tipp: Die Deutsche Bank unterstützt dich bei der Einrichtung deines Sperrkontos, verlangt für ihren Service aber einmalig 50 Euro Gebühren. Mehr Infos per Mail an: db.student@db.com

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