Tipps zum Geld sparen
Ohne ein eigenes Girokonto kommst du in Deutschland nicht weit. Du brauchst es zum Beispiel, um deine Semestergebühren zu überweisen, deinen Lohn vom Nebenjob zu erhalten und natürlich auch, um eine EC-Karte zu bekommen. Denn "mit Karte" zahlen ist in Deutschland sehr beliebt.
Girokonto und EC-Karte
In den USA und auch in anderen Ländern ist es üblich, vieles mit Kreditkarte zu bezahlen - in Deutschland nicht. Viele Deutsche besitzen zwar ebenfalls eine Kreditkarte, doch hier ist die EC-Karte viel beliebter und wird mittlerweile fast überall als Zahlungsmittel anerkannt. Eine eigene EC-Karte erhältst du kurz nachdem du ein Girokonto eröffnet hast. Viele Banken bieten dieses Konto für Studierende kostenlos oder aber sehr günstig an. Erkundige dich auf jeden Fall vorher beim Akademischen Auslandsamt deiner deutschen Hochschule oder im Internet, damit du nicht unnötig Geld für etwas bezahlst, was du eigentlich kostenlos haben könntest. Unnötigen Stress kannst du dir auch ersparen, wenn du ebenfalls vorher nachfragst, welche Unterlagen die Bank von dir braucht, um dein Konto einzurichten.
Ein Konto kannst du entweder direkt in der Filiale einer Bank oder Sparkasse eröffnen oder über deren Website im Internet.
Im Video verrät dir Max, was das Leben in Deutschland kostet und begleitet Xenia zur Eröffnung ihres Kontos in eine Bank.
Weitere Infos: www.finanzvergleich.de
Mit dem Studentenausweis sparen
Mit deinem Studentenausweis bist du offiziell als Studierender deiner Hochschule erkennbar. Gleichzeitig hilft dir dieses Dokument aber auch dabei, eine Menge Geld zu sparen. Ob Theater, Kinos oder Schwimmbäder, Hersteller von Computersoftware oder Zeitungen und Zeitschriften, alle gewähren dir einen Rabatt. Das Einzige, was du dafür tun musst: Trag ihn immer bei dir und zeig ihn bei Bedarf vor.
Die Website "Spiegel Online" hat für Studierende einen umfangreichen "Schnäppchenführer" erstellt, der auflistet, wo es welche Rabatte gibt.
Kundenkarten
In den letzten zehn Jahren wurden die Portmonees vieler Menschen immer voller, denn Supermärkte, der Einzelhandel oder Fastfoodketten entdeckten die Kundenkarte für sich. Das Prinzip ist so einfach, wie erfolgreich: Wer eine Bonuskarte für ein bestimmtes Geschäft hat, kann bei jedem Einkauf damit Punkte sammeln, die er irgendwann gegen ein Geschenk eintauschen kann. Am weitesten verbreitet ist in Deutschland die "Payback"-Karte. Laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) machen mittlerweile zwei von drei deutschen Haushalten bei "Payback" mit und sammeln eifrig bei den beteiligten Geschäften Punkte, auch wenn die Ersparnis gar nicht so groß ist.
Weitere Infos: www.payback.de
Card4students
Während sich "Payback" an alle richtig, ist die "Card4students" speziell für Studierende gedacht. Wer sie hat, bekommt bei über 7 000 Partnern (z.B. Fastfoodketten, Bars, Kneipen etc.) im ganzen Land günstigere Preise. Im Internet warten 250 weitere Partner, die beteiligt sind. Doch die Card4students ist keine reine Bonuskarte, sondern wird nur zusammen mit einem Girokonto bei der DKB Bank ausgegeben. Beides ist für dich kostenlos und besonders praktisch, wenn du noch kein Konto in Deutschland hast. Zum Konto gibt es sowohl eine EC-Karte als auch eine Visa-Kreditkarte dazu mit der du weltweit an vielen Automaten Geld abheben kannst. Übrigens: Entstanden ist das Projekt "Card4students" 2001 an der Universität Augsburg an der Fakultät für BWL und Wirtschaftsinformatik.
Weitere Infos: www.card4students.de
Online Preise vergleichen
Bevor du dir etwas Neues kaufst, lohnt sich der Vergleich der Preise im Internet. Es gibt sogar Webseiten, die sich auf kostenlose Angebote spezialisiert haben:
www.vergleich.de/studentenkonto - Vergleicht die Angebote der verschiedenen Banken und sagt dir, was für dich am günstigsten ist
www.studentenpreise.de - Wurde von Studierenden entwickelt und listet z.B. Angebote im Bereich Handy, Internet und Kreditkarten auf
www.geizkragen.de - Beliebter Preisvergleich im Internet
www.kostenlos.de - Sammlung kostenloser Produkte, die von den Usern bewertet werden können.
Ausführliche Informationen zum Thema Bank und Geldverkehr findest du auf der Website des DAAD.




















