Sommerserie: Freizeit im Freien
Im Park, Foto: Hagenguth
Sonntagvormittag. Eine Karawane zieht in den Stadtpark. Ausgestattet mit Picknickkörben, Decken und Büchern, mit Sportgeräten und Sonnencreme strömen die Menschen ins Grüne. Es sind Familien dabei, Rentner, die spazieren und Sportler, die joggen gehen. Doch die meisten Parkbesucher sind Studis. Studentinnen und Studenten haben selten einen eigenen Garten und treffen sich deswegen in den Parkanlagen. Study-in.de-Redakteurin May Naomi Blank hat herausgefunden, was sie dort machen.
Mädchen im Park, Foto: Blank/DAAD
Die richtige Farbe: In der Sonne bräunen
Im Mai öffnen in Deutschland die meisten Freibäder und die Seen bekommen langsam eine Temperatur, die zum Baden einlädt. Das heißt, es wird Zeit für eine sanfte Sommerbräune. Weil die aber nicht von selbst kommt, legen sich die Leute draußen in die Sonne. Wer keinen eigenen Garten oder Balkon hat, der geht zum Sonnen gerne auch mal in den Park. Also nicht wundern, wenn sich dort Mädchen im Bikini oder Jungs in Badeshorts räkeln. Das gilt in Deutschland nicht als anzüglich sondern als notwendige Option für Garten-lose.
Der Trendsport: Slackline
Eine neue Sportart geht in deutsche Parks und Grünanlagen um: Slackline ist eine Form des Seiltanzens. Der Trendsport kommt aus Kalifornien, mittlerweile wird Slackline aber auch in Deutschland immer beliebter. Die Sportler balancieren auf einem elastischen Band, was zwischen zwei Bäumen aufgespannt wird. Profis schwingen auf der Slackline hin und her, hüpfen und manche können sogar Saltos schlagen. Dazu bedarf es zwar einiger Übung, doch schon nach ein paar Stunden kriegt man den Dreh raus und kann die erste n Schritte auf dem Seil machen.
Der Klassiker: Grillen mit Freunden
Grillen im Park, Foto: Blank/DAAD
Das Wikingerspiel: Kubb
Wer lieber Teamsport betreibt, dem wird das Geschicklichkeitsspiel „Kubb“ gefallen. Kubb kommt ursprünglich aus Schweden, wird aber in allen deutschen Parks gespielt. Das Spiel ist eine Mischung aus Schach und Wurfübung und wird auch „Wikinger-Schach“ genannt. Zwei Teams treten gegeneinander an. Mit Würfhölzern versuchen die gegnerischen Teams die Holzklötze der anderen Seite abzuwerfen. Bis zu 12 Personen können gegeneinander spielen, das ganze kann also zum wahrhaftigen Gruppen- Spaß werden. Eine große Auswahl an Kubb-Spielen kannst du online kaufen oder du gehst in den Baumarkt und baust dir das Spiel einfach selbst.
Parkbesucher
Ricardo, Foto: Blank/DAAD
Juli, Foto: Blank/DAAD
Timo, Foto: Blank/DAAD
Die ausgelassene Variante: Raven im Park
In manchen Städten werden schon tagsüber Partys im Park organisiert. In Hannover oder Berlin beispielsweise ist es üblich, dass DJs ihr Equipment im Freien aufbauen und per Facebook zum Tanzen einladen. Im Sommer vergeht beinahe kein Wochenende, an dem nicht an Seen und in Parks spontan gefeiert wird. Wer gerne unkommerzielle Partys an ungewöhnlichen Orten besucht, der sollte nach Open-Airs im Internet Ausschau halten oder einfach möglichst viel Zeit im Park verbringen und warten, bis zufällig ein Fest in auf der Wiese entsteht. Bleibt nur noch zu hoffen, dass der Sommer schön wird.
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