Besondere Nebenjobs - Ungewöhnlich Geld verdienen
Du möchtest neben dem Studium ein bisschen Geld verdienen und suchst noch einen passenden Job? In unserer Serie stellen wir dir ungewöhnliche Möglichkeiten vor, wie du Geld verdienen kannst. Diese Woche: Teil 1 - Jobs in der Natur.
von Britta Simon
Mit der Kutsche über die Insel
Kutschfahrt auf Juist, Bild: Theda/DAAD
Natürlich lief zu Beginn nicht alles glatt „Als ich mit der Kutsche einparken sollte, habe ich einmal ein Schild umgefahren“, berichtet Theda, „ansonsten ist aber alles gut gegangen.“ Das liegt auch daran, dass alle Kutscher über einen sogenannten „Gespannführerschein“ verfügen müssen, bevor sie überhaupt losfahren dürfen. Pro Monat verdient Theda pauschal 750 Euro, die Unterkunft auf der Insel ist für sie frei. Mit ihrem Lohn kann sie gut ihr Studium finanzieren, doch der Job bedeutet ihr inzwischen noch weitaus mehr: „Ich versuche, so oft wie möglich hier zu sein, denn Juist ist meine zweite Heimat geworden“ schwärmt sie. Dies hilft ihr ebenfalls, mit den täglichen Anforderungen des Jobs zurechtzukommen, denn aktuelles regionales Wissen und Kommunikationsfreudigkeit gehören zu den wichtigsten Punkten. „Eine Fahrt dauert eine gute Stunde“, ergänzt Theda, „da muss man schließlich was zu erzählen haben!“
Linktipp: http://www.juist.de
Allein unter Vögeln
Vogelschwarm, Bild: Britta Simon/DAAD
Wenn Finn nicht gerade Vogelbestände überwacht, versucht er, in den Semesterferien Menschen für den Naturschutz zu gewinnen. Dann steht er mit weiteren Studierenden in Einkaufszentren und Fußgängerzonen und wirbt neue Fördermitglieder oder bittet um Spenden. Je nachdem, wie erfolgreich er ist, kann er dabei bis zu 1000 Euro im Monat verdienen. „Vom Vogelzählen allein könnte ich mein Studium nicht finanzieren. Aber das ist in Ordnung, denn mit Menschen zu reden, ist eine gute Abwechslung zur Ruhe auf dem Deich“, gibt Finn schmunzelnd zu.
Linktipp: http://www.nabu.de
Immer den Ballon im Visier
Ballonfahrt, Bild: Martin/DAAD
Martin ist begeistert von seinem Nebenjob, auch wenn er damit gerade einmal seine Studiengebühren von 700 Euro pro Semester abdecken kann. „Ich kenne Kommilitonen, die verdienen das Dreifache von dem, was ich bekomme. Die stehen dann aber auch monatelang an einem Fließband in einer Halle“, sagt Martin und fügt hinzu: „Ich bin dafür immer an der frischen Luft und kann den Sommer genießen. Und das ist doch viel schöner!“
Linktipp: http://www.ballonservice.de
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Erntehelfer: Während der Sommermonate hilfst du mit, die Ernte auf den Feldern einzuholen. Da die Arbeit körperlich anstrengend ist, solltest du sportlich sein und unempfindlich gegenüber Sonne und Regen. Linktipp: www.bauernverband.de


















